Gewässerverbund

Kanupark-Schleuse – Verbindung zum Störmthaler See

Die Kanupark-Schleuse kann in der Hauptsaison 2017 vom 01. Mai bis 3. Oktober täglich genutzt werden. Während dieser Zeit ist die Schleuse montags bis donnerstags von 11 bis 18 Uhr sowie freitags bis sonntags und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr nutzbar.

Die Klappbrücke über dem Verbindungskanal wird in der Hauptsaison jeweils sonnabends, sonntags und feiertags zwischen 10 und 10.30 Uhr sowie zwischen 14 und 14.30 Uhr für Schiffspassagen geöffnet.

In der Nebensaison - Monate April und Oktober - ist die Kanupark-Schleuse jeweils samstags, sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr in Betrieb.

Durch die Kanupark-Schleuse und eine 800 Meter lange Kanalpassage werden erstmals zwei Seen im Leipziger Neuseenland miteinander verbunden. Die Schleuse kann sowohl von privaten Paddel- und Segelbooten als auch von der ansässigen Personenschifffahrt genutzt werden. Mit einer Kammergröße von 20,0 x 5,0 Metern und einem Hub von vier Metern bei Normalwasserstand ist die Kanupark-Schleuse derzeit die größte nutzbare Schleusenanlage in der Region. Sie dient neben der touristischen Funktion auch der Abflussregulierung für den Störmthaler See.

 

Die Inbetriebnahme der Schleuse und des Verbindungskanals sind ein wichtiger Meilenstein für den „Kurs 5“ des Gewässerverbundes in der Region, der zukünftig ausgehend vom Störmthaler See, über den Markkleeberger See und weiter über die Pleiße in Richtung Stadthafen Leipzig führen soll. Eigentümer der Kanupark-Schleuse, die in Regie der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) in den Jahren 2011 und 2012 gebaut wurde, ist die Stadt Markkleeberg.

Foto: LMBV mbH

Für die Planung und Realisierung von Maßnahmen zur Erhöhung des Folgenutzungsstands (Maßnahmen der erweiterten Sanierung) stellt der Freistaat Sachsen finanzielle Mittel im Umfang von mehreren Millionen Euro zur Verfügung.

 

Gewässerverbund – per Boot
unterwegs zwischen den Seen und Leipzig

Erleben Sie am Markkleeberger See zwei der intensiven Wasserbauprojekte, mit denen die Region rings um Leipzig in eine neue touristische Zukunft startet.

Die ehemaligen Tagebaue verwandeln sich in eine Seenlandschaft, die mittels künstlicher Kanäle vernetzt und über bestehende Flüsse wie Elster, Pleiße und Floßgraben mit der Stadt Leipzig verbunden werden. An ihren Ufern entstehen zukünftig Bootsanleger, Bootsverleihe und Gaststätten.

Gewässerverbund Markkleeberger See – Stadt Leipzig

Der touristische Gewässerverbund nach Leipzig umfasst den Bau einer neuen kanalartigen Verbindung vom Überlauf des Markkleeberger Sees im Bereich Markkleeberg-Ost bis zur Pleiße für den Bootsverkehr aus/in Richtung Leipzig.

Alle Informationen zur Kursen und Gewässerverbindungen im Leipziger Neuseenland sind anschaulich unter www.gewaesserverbund.de abrufbar.

Betreiber Markkleeberger See:
EGW Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen mbH
Tel.: (034297) 708-0
Leipziger Neuseenland